"Freundschaft mit Gott und dem Nächsten" - Segen zur Goldenen Hochzeit

Einen besonderen Sonntagsgottesdienst erlebten die Gemeinden aus Northeim und Kalefeld-Willershausen am 17. Juli in Northeim gemeinsam unter der Leitung des Hirten Schwarz. Dem Gottesdienst lag des Bibelwort aus Prediger 4,12 zugrunde: "Einer mag überwältigt werden, aber zwei können widerstehen, und eine dreifache Schnur reißt nicht leicht entzwei."  Der Hirte sprach die Gemeinde und das Goldpaar Dagmar und Siegfried Weidner an, indem er den Bibeltext zunächst auf eine Person, dann auf zwei Personen wie in einer  Ehe und dann auf eine Gruppe (die Gemeinde) bezog. Er führte aus, wie aus einem bzw. mehreren ängstlichen Einzelnen eine starke Gruppe werden könne, um somit Angriffen jeglicher Art zu begegnen. Auch Eheleute stellten eine solche Gruppe dar, die anlässlich ihrer Hochzeit eine Verbindung mit Gott eingegangen sind. Anfechtungen könnten so gemeinsam bestritten werden, so Hirte Schwarz. Die drei Fäden der Schnur aus dem Bibelwort verglich er mit der Trinität Gottes - Vater, Sohn und Heiliger Geist. Gott wendet sich so den Menschen zu und schenkt Gemeinschaft mit sich in Wort und Sakrament, so der Hirte.

Nach der Gemeinschaft in der Feier des Heiligen Abendmahles empfingen die Eheleute den Segen zu ihrer Goldenen Hochzeit. Hirte Schwarz widmete ihnen dazu einen Teil des Bibelwortes aus Nehemia 8,10: "Und bekümmert euch nicht, denn die Freude am Herrn ist eure Stärke." Dieses Wort stellte sogleich die Fortführung des Inhaltes des Trauwortes vor 50 Jahren aus Philipper 4,5 dar, worauf der Hirte noch einging. In Freude und Dankbarkeit nahm das Jubelpaar die Glück- und Segenswünsche ihrer Familie und der Gemeinden an.

Bericht, Bilder: MWe 

Taufgottesdienst

Am 12. Juni feierte die Gemeinde Northeim einen besonderen Sonntagsgottestdienst mit zwei Segenshandlungen - Erwachsenentaufe und Verlobung.
Der Gottesdienstleiter Hirte Schwarz verwendete das dem Gottestdienst zu Grunde liegende Bibelwort aus 2. Korinther 7, 4+5  "Ich rede mit großer Zuversicht zu euch; ich rühme viel von euch; ich bin erfüllt mit Trost; ich habe überschwängliche Freude in aller Bedrängnis. Denn als wir nach Mazedonien kamen, fanden wir keine Ruhe; sondern von allen Seiten waren wir bedrängt, von außen mit Streit, von innen mit Furcht." Hirte Schwarz führte aus, dass wir trotz mancher innerer und äußerer Bedrängnis freudig unseren Glaubensweg gehen bzw. in solchen Bedrängnissen die Standfestigkeit unseres Glaubens überprüfen. Wir können freudig das Evangelium überall anwenden, sprach er die Gemeinde und insbesondere den Täufling an.

Im speziellen Teil der Ansprache an Yvonne zur Heiligen Wassertaufe legte der Hirte das Bibelwort aus Markus 16,16 zugrunde: "Wer da glaubt und getauft wird, der wird selig werden."
Der Hirte sprach Yvonne direkt an und ging auf die Besonderheit der Taufe im Erwachsenenalter ein, wo im Gegensatz zur Kindstaufe bewusst das "Ja zu Gott" direkt durch den Täufling gegeben werde. Es erfolgte die Segenshandlung der Taufe mit dem Taufsegen.

Im Anschluss an die Feier des Heiligen Abendmahles erhielten dann Yvonne und Stephan den Segen zu ihrer Verlobung. Hier hatte zuvor der Hirte das Bibelwort aus 1.Petrus 4,10 zitiert: "Und dient einander, ein jeder mit der Gabe, die er empfangen hat." und dem Verlobungspaar einige persönliche Worte mit auf ihren gemeinsamen Weg gegeben.

Bericht, Bilder: MWe 

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