"Schaffe, du Gott in mir ein reines Herz..."

Apostel H.Mutschler diente am Sonntag, 13. November 2016, in Northeim im Beisein der Gemeidnen Willershausen und Osterode mit Psalm 51, 12 „Schaffe in mir, Gott, ein reines Herz, und gib mir einen neuen, beständigen Geist“.

Er berichtete von der zugrunde liegenden Geschichte des Königs David, der den Mann von Batseba in den Tod schickte, damit er Batseba bekommen konnte. Daraufhin sandte Gott Nathan zu David und machte ihm sein sündhaftes Verhalten bewusst (nachzulesen in 2. Samuel 11 und 12). Der Apostel wies darauf hin, dass Gott uns auch manchmal einen „Nathan“ schickt -in der Predigt, in Gedanken aus dem Heiligen Geist, aber auch in unserem Nächsten, der uns auf unser sündhaftes Verhalten aufmerksam macht. Er erläuterte das anhand von Hinweisen auf das 1. Gebot - Gott an die erste Stelle im Leben zu stellen, auf das 5. Gebot "Du sollst nicht töten"  , das 6 .Gebot"Du sollst nicht ehebrechen" und das 8. Gebot "Du sollst kein falsch Zeugnis reden". Wann immer wir als Menschen auf unser sündhaftes Verhalten aufmerksam werden, stellt sich die Frage nach der angemessenen Lösung, nach dem richtigen Weg damit umzugehen. Der Apostel machte deutlich, dass allein der Weg, den David einschlug, zur Freiheit führte, nämlich die Hinwendung zu Gott mit der Bitte „Schaffe in mir, Gott, ein reines Herz“. Gott vergab David!
Wir können uns nicht selbst aus der Sünde befreien, z.B. mit guten Vorsätzen allein - aber Gott will und kann unsere Reinigung und Befreiung schaffen. Der Apostel beschrieb diesen Weg mit diesen  3 "B's": „Buße tun“  - Hinwendung zu Gott;  „bekennen“ - Bekennen der Sünde vor Gott und „bereuen“ - Gott bitten, dass er ein reines Herz in uns schaffen möge.

Es dienten mit: der Bezirksevangelist M.Strauch und der Bezirksälteste Lorenz.

In dem  Gottesdienst wurde eine Seele versiegelt. Der Apostel beauftragte Bezirksevangelist R. Krysewski als Vorsteher der Gemeinde Willershausen und entband Bezirksevangelist J. Richter von dieser Aufgabe. Bezirksevangelist Richter wird für einige Monate aus gesundheitlichen und beruflichen Gründen  vorübergehend auch aus der Vorsteheraufgabe in Northeim entbunden.
Diese Aufgabe übernehmen kommissarisch Hirte H. Schwarz und Evangelist E. Grenz.